Newsletter

09-2014

Die 100'000 Tonnen sind erreicht

Hallenverschiebung im September, reibungsloser Wiederbeginn der Sanierung im November, Aushub der 100’000. Tonne im März – die bci Betriebs-AG und ihre Sanierungspartner haben im letzten Halbjahr drei wichtige Ereignisse gemeistert. Auch im zweiten Teil der definitiven Deponiesanierung bleibt die Sicherheit von Mensch und Umwelt oberste Priorität.

Im November hat die bci Betriebs-AG die zweite und letzte Sanierungsetappe begonnen. Schon in der ersten Woche nach Wiederbeginn des Abfallaushubs wurde die Soll-Menge von 800 Tonnen erreicht. Anton Aeby, Projektleiter und Sicherheitsbeauftragter der bci Betriebs-AG erklärt: „Das bewährte Team hat den Rhythmus gleich wiedergefunden. Die Erfahrung jedes einzelnen ist ein enormer Vorteil für die Arbeitsabläufe und für die Sicherheit.“

Der Schutz von Mensch und Umwelt steht bei der Sanierung auch weiterhin an oberster Stelle; daher wird das Sicherheitskonzept, das sich in der ersten Etappe bewährt hat, auch in der zweiten Etappe unverändert angewendet.

Gesamtprojektleiter Rémi Luttenbacher hat nach der Hallenverschiebung eine positive Bilanz gezogen: „Wir konnten trotz der Implementierung zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen nach der Explosion von Juli 2010 die geplante Wochenmenge an Abfallmaterial ausheben.“ So wurden in drei Jahren insgesamt 86’000 Tonnen Material ausgehoben und als Sonderabfall verbrannt, was rund 20’000 Tonnen mehr sind als ursprünglich abgeschätzt.

Dafür gibt es laut Luttenbacher zwei Gründe: „Zum Ersten arbeiten wir seit der Explosion mit ferngesteuerten Baggern. Die Abfälle können daher weniger präzise vom Tonboden getrennt werden. Zum Zweiten waren die Tondämme zwischen den einzelnen Abfalldepots schwierig von den Abfällen zu unterscheiden.“

Kleine Feier zur 100'000. Tonne

Anfang März 2014 konnten die Mitarbeitenden der bci Betriebs-AG und der beteiligten Sanierungspartner Groupement DIB sowie HIM/Chiresa und Wessling den Aushub von 100’000 Tonnen Abfallmaterial feiern. Rémi Luttenbacher gratulierte der versammelten Betriebsmannschaft vor Ort bei einer kleinen Feierstunde.

100’000 Tonnen Abfall – das sind über 11’000 Container mit je neun Tonnen, die auf mehr als 2’000 Eisenbahnwaggons abtransportiert wurden. Alle Waggons hintereinander aufgereiht ergäben einen Zug von 45 Kilometer Länge, der von Bonfol über Porrentruy und Delémont bis nach Soyhières reichen würde.

Aushub von Abfällen bis Frühling 2016

In der zweiten Sanierungsetappe sind nach aktuellen Schätzungen rund 89’000 Tonnen Sonderabfälle auszuheben und zu verbrennen. Damit erhöht sich die Gesamtmenge an Sonderabfällen von 134’000 Tonnen neu auf 175’000 Tonnen. Die Folgen: Der Aushub wird voraussichtlich bis im Frühling 2016 dauern. Das sind rund neun Monate mehr als ursprünglich geplant. Dadurch wird die Sanierung auch ca. 30 Millionen Schweizer Franken teurer werden. Diese Mehrkosten übernimmt ebenfalls die Basler Chemische Industrie.

Galerie
Weitere Artikel des Newsletters
» Editorial zum Erreichen der 100'000 Tonnen ausgehobene Abfälle
» Die 100'000 Tonnen sind erreicht
» „Der Deponiesaum ist in einem sehr guten Zustand“
» Verschiebung der Halle: kein Problem durch Schadstoffe oder Geruch
» Die Kunst, sich rasch auf Unvorhergesehenes einzustellen
» 3’000 Tonnen Stahl um 82 Meter verschoben
» Maschinenbau bietet Lösungen für zahlreiche Sachzwänge
» Die Hüter der Strassen
» Mit dabei

09-2014

Die 100'000 Tonnen sind erreicht

Hallenverschiebung im September, reibungsloser Wiederbeginn der Sanierung im November, Aushub der 100’000. Tonne im März – die bci Betriebs-AG und ihre Sanierungspartner haben im letzten Halbjahr drei wichtige Ereignisse gemeistert. Auch im zweiten Teil der definitiven Deponiesanierung bleibt die Sicherheit von Mensch und Umwelt oberste Priorität.

Im November hat die bci Betriebs-AG die zweite und letzte Sanierungsetappe begonnen. Schon in der ersten Woche nach Wiederbeginn des Abfallaushubs wurde die Soll-Menge von 800 Tonnen erreicht. Anton Aeby, Projektleiter und Sicherheitsbeauftragter der bci Betriebs-AG erklärt: „Das bewährte Team hat den Rhythmus gleich wiedergefunden. Die Erfahrung jedes einzelnen ist ein enormer Vorteil für die Arbeitsabläufe und für die Sicherheit.“

Der Schutz von Mensch und Umwelt steht bei der Sanierung auch weiterhin an oberster Stelle; daher wird das Sicherheitskonzept, das sich in der ersten Etappe bewährt hat, auch in der zweiten Etappe unverändert angewendet.

Gesamtprojektleiter Rémi Luttenbacher hat nach der Hallenverschiebung eine positive Bilanz gezogen: „Wir konnten trotz der Implementierung zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen nach der Explosion von Juli 2010 die geplante Wochenmenge an Abfallmaterial ausheben.“ So wurden in drei Jahren insgesamt 86’000 Tonnen Material ausgehoben und als Sonderabfall verbrannt, was rund 20’000 Tonnen mehr sind als ursprünglich abgeschätzt.

Dafür gibt es laut Luttenbacher zwei Gründe: „Zum Ersten arbeiten wir seit der Explosion mit ferngesteuerten Baggern. Die Abfälle können daher weniger präzise vom Tonboden getrennt werden. Zum Zweiten waren die Tondämme zwischen den einzelnen Abfalldepots schwierig von den Abfällen zu unterscheiden.“

Kleine Feier zur 100'000. Tonne

Anfang März 2014 konnten die Mitarbeitenden der bci Betriebs-AG und der beteiligten Sanierungspartner Groupement DIB sowie HIM/Chiresa und Wessling den Aushub von 100’000 Tonnen Abfallmaterial feiern. Rémi Luttenbacher gratulierte der versammelten Betriebsmannschaft vor Ort bei einer kleinen Feierstunde.

100’000 Tonnen Abfall – das sind über 11’000 Container mit je neun Tonnen, die auf mehr als 2’000 Eisenbahnwaggons abtransportiert wurden. Alle Waggons hintereinander aufgereiht ergäben einen Zug von 45 Kilometer Länge, der von Bonfol über Porrentruy und Delémont bis nach Soyhières reichen würde.

Aushub von Abfällen bis Frühling 2016

In der zweiten Sanierungsetappe sind nach aktuellen Schätzungen rund 89’000 Tonnen Sonderabfälle auszuheben und zu verbrennen. Damit erhöht sich die Gesamtmenge an Sonderabfällen von 134’000 Tonnen neu auf 175’000 Tonnen. Die Folgen: Der Aushub wird voraussichtlich bis im Frühling 2016 dauern. Das sind rund neun Monate mehr als ursprünglich geplant. Dadurch wird die Sanierung auch ca. 30 Millionen Schweizer Franken teurer werden. Diese Mehrkosten übernimmt ebenfalls die Basler Chemische Industrie.



Galerie
Weitere Artikel des Newsletters
» Editorial zum Erreichen der 100'000 Tonnen ausgehobene Abfälle
» Die 100'000 Tonnen sind erreicht
» „Der Deponiesaum ist in einem sehr guten Zustand“
» Verschiebung der Halle: kein Problem durch Schadstoffe oder Geruch
» Die Kunst, sich rasch auf Unvorhergesehenes einzustellen
» 3’000 Tonnen Stahl um 82 Meter verschoben
» Maschinenbau bietet Lösungen für zahlreiche Sachzwänge
» Die Hüter der Strassen
» Mit dabei