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02-2009

Aushubhalle nimmt Formen an

Kernstück der Baustelle auf der ehemaligen Sondermülldeponie Bonfol ist die riesige Aushubhalle. Im April wurden die neun eindrücklichen Stahlbogen mit einer Spannweite von jeweils 150 Metern aufgestellt und von Fachleuten in luftiger Höhe montiert. Diese statische Meisterleistung macht das Gebäude zu einem der grössten freitragenden Bauwerke der Schweiz.

Neun riesige, weithin sichtbare Rundbogen aus Stahl spannen sich über die Aushubhalle der Deponie Bonfol. Sie tragen – nach dem Prinzip einer Hängebrücke – das Dach des grossen Gebäudes.

Gut im Zeitplan
Mit der Montage der Rundbogen hat die bci Betriebs-AG im April einen weiteren Meilenstein bei den Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf die definitive Sanierung der Sondermülldeponie Bonfol erreicht. „Wir liegen gut im Zeitplan und sind zuversichtlich, dass wir den Aushub der Abfälle planmässig im Frühling 2010 mit der Pilotphase einleiten können“, betont Michael Fischer, Geschäftsführer bci Betriebs-AG.

Montage in 40 Metern Höhe
Im Frühjahr haben die Bauarbeiter die neun riesigen Stahlbogen aus vorgefertigten Stahlelementen auf einem speziell dafür terrassierten Gelände zusammengesetzt. Kleinere Kräne halfen dabei, die Elemente zu einer Bogenhälfte am Boden liegend zu montieren. Ein riesiger Raupenkran hievte die fertigen Bogenhälften von rund 75 Tonnen Gewicht in die richtige Position. In der Mitte der Halle wurden die Bogenhälften auf einer eigens dafür konstruierten Hilfsbrücke abgestellt und miteinander verbunden. Die Monteure fixierten, durch spezielle Gurte gesichert, von Hebebühnen aus die Bogen oberhalb der Aushubhalle mit zahlreichen Stahlschrauben. Jede der Stahlbogenhälften musste an einem einzigen Arbeitstag über der Aushubhalle befestigt werden, bis sie sicher stand.

Die riesigen Rundbogen haben eine Spannweite von 150 Metern, das ist so lang wie zwei hintereinander stehende Jumbojets, und bilden die Tragkonstruktion der Aushubhalle. Sie ruhen auf einem massiven Betonfundament auf zwei Achsen beidseits der Deponiegrenzen. Dank dieser Technik erübrigen sich Stützpfeiler innerhalb der Halle selbst, also auf der eigentlichen Deponie.

Die Halle wird ein Mal verschoben
Die riesige Aushubhalle deckt etwas mehr als die Hälfte der auszuhebenden Deponiefläche ab. Sie ruht auf Gleitschienen. Laut Plan wird sie im Jahr 2012 ohne Abbau während der Sanierung mit Hilfe des Litzenhubverfahrens um rund 80 Meter auf die andere Deponiehälfte verschoben.

Video

Galerie
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02-2009

Aushubhalle nimmt Formen an

Kernstück der Baustelle auf der ehemaligen Sondermülldeponie Bonfol ist die riesige Aushubhalle. Im April wurden die neun eindrücklichen Stahlbogen mit einer Spannweite von jeweils 150 Metern aufgestellt und von Fachleuten in luftiger Höhe montiert. Diese statische Meisterleistung macht das Gebäude zu einem der grössten freitragenden Bauwerke der Schweiz.

Neun riesige, weithin sichtbare Rundbogen aus Stahl spannen sich über die Aushubhalle der Deponie Bonfol. Sie tragen – nach dem Prinzip einer Hängebrücke – das Dach des grossen Gebäudes.

Gut im Zeitplan
Mit der Montage der Rundbogen hat die bci Betriebs-AG im April einen weiteren Meilenstein bei den Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf die definitive Sanierung der Sondermülldeponie Bonfol erreicht. „Wir liegen gut im Zeitplan und sind zuversichtlich, dass wir den Aushub der Abfälle planmässig im Frühling 2010 mit der Pilotphase einleiten können“, betont Michael Fischer, Geschäftsführer bci Betriebs-AG.

Montage in 40 Metern Höhe
Im Frühjahr haben die Bauarbeiter die neun riesigen Stahlbogen aus vorgefertigten Stahlelementen auf einem speziell dafür terrassierten Gelände zusammengesetzt. Kleinere Kräne halfen dabei, die Elemente zu einer Bogenhälfte am Boden liegend zu montieren. Ein riesiger Raupenkran hievte die fertigen Bogenhälften von rund 75 Tonnen Gewicht in die richtige Position. In der Mitte der Halle wurden die Bogenhälften auf einer eigens dafür konstruierten Hilfsbrücke abgestellt und miteinander verbunden. Die Monteure fixierten, durch spezielle Gurte gesichert, von Hebebühnen aus die Bogen oberhalb der Aushubhalle mit zahlreichen Stahlschrauben. Jede der Stahlbogenhälften musste an einem einzigen Arbeitstag über der Aushubhalle befestigt werden, bis sie sicher stand.

Die riesigen Rundbogen haben eine Spannweite von 150 Metern, das ist so lang wie zwei hintereinander stehende Jumbojets, und bilden die Tragkonstruktion der Aushubhalle. Sie ruhen auf einem massiven Betonfundament auf zwei Achsen beidseits der Deponiegrenzen. Dank dieser Technik erübrigen sich Stützpfeiler innerhalb der Halle selbst, also auf der eigentlichen Deponie.

Die Halle wird ein Mal verschoben
Die riesige Aushubhalle deckt etwas mehr als die Hälfte der auszuhebenden Deponiefläche ab. Sie ruht auf Gleitschienen. Laut Plan wird sie im Jahr 2012 ohne Abbau während der Sanierung mit Hilfe des Litzenhubverfahrens um rund 80 Meter auf die andere Deponiehälfte verschoben.

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