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01-2009

Eine Baustelle von besonderer Dimension

Wer an einem schönen Wintertag auf einem Spaziergang an der Sondermülldeponie Bonfol vorbeikommt, dem entgeht nicht, dass in den letzten Monaten vor Ort eine Baustelle grossen Ausmasses entstanden ist. Zurzeit sind umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Gang, die zur Sanierung der Deponie notwendig sind.

Bis anhin haben die Bauarbeiter mit ihren Baumaschinen bereits 100'000 m³ Erde bewegt. Die Baustelle erstreckt sich auf einer Fläche von vier Fussballfeldern, was 20'000 Quadratmetern entspricht. Rund 20 Baufachleute sowie Umweltbegleiter, Sicherheitsspezialisten und Hydrogeologen arbeiten momentan auf der riesigen Baustelle.

Umfangreiche Infrastruktur notwendig
Rund 114'000 Tonnen Sondermüll werden während der Sanierung aus dem Boden geholt. Eine Deponiesanierung dieser Grössenordnung macht eine umfangreiche Infrastruktur notwendig, die zuerst erstellt werden muss. Der Aushub und die Vorbereitung des Sondermülls setzen aus Sicherheitsgründen den Bau verschiedener Hallen voraus. Zudem braucht es eine Zufahrtsstrasse für Lastwagen und einen Gleisanschluss für den Abtransport des ausgehobenen Sondermülls per Bahn zu den Verbrennungsanlagen und des kontaminierten Bodens zur Bodenbehandlungsanlage. 700 Meter neue Geleiseanlagen werden verlegt, welche die Deponie mit dem bestehenden Geleisenetz der Chemins de Fer du Jura verbindet. Ebenso muss das Gebiet mit Elektrizität und Wasser erschlossen werden.

Gut im Rennen
In einer ersten Etappe der Infrastrukturarbeiten giessen die Bauarbeiter grosse Betonpfeiler entlang der Längsachsen in den Boden, auf die der Stahlaufbau für die Aushubhalle zu liegen kommt. Bereits sind die Pfähle und Kopfriegelbalken für die westliche Achse erstellt. „Mit der Pfahlgründung kamen wir wesentlich schneller voran als geplant“, freut sich Baustellenleiter Alain Lachat. Die Bauarbeiter erstellen als Träger für die Aushubhalle insgesamt 118 Pfähle mit einem Durchmesser von 1,2 Metern und 6 bis 10 Metern Länge. Hierfür waren 118 Bohrungen auf den zwei Achsen beiderseits der Deponie erforderlich. Obwohl die Achsen ausserhalb der Deponiegrenzen verlaufen, nahm das Baustellenteam aus Sicherheitsgründen vor diesen Arbeiten Testbohrungen vor. Die Arbeiten wurden von Sicherheitsspezialisten und einer Geologin überwacht und begleitet.

Brandschutzmauer und Hallenfundament in Vorbereitung
Jetzt arbeitet das Baustellenteam gerade an der Brandschutzmauer zwischen der Aushubhalle, wo die Abfälle ausgehoben werden, und der Vorbereitungshalle, wo diese schliesslich für den Abtransport vorbereitet werden. Zusätzlich sind sie damit beschäftigt, das Gelände dort zu terrassieren, wo dann die grossen Stahlbogen der Halle montiert werden. Das Fundament der östlichen Hallenachse ist ebenfalls in Vorbereitung. „Wir sind mit dem Fortschritt der Arbeiten sehr zufrieden, obwohl wir mit schwierigen Bodenverhältnissen infolge der vielen Niederschläge zu kämpfen hatten“, fasst Lachat zusammen.

Nächste Meilensteine
Wie geht es weiter? Für das erste Quartal 2009 ist die Montage des ersten grossen Bogens der Aushubhalle vorgesehen. Ebenso erstellen die Bauarbeiter den Informationspavillon, wo die bci Betriebs-AG interessierte Besucher in den nächsten Jahren über das Sanierungsprojekt informiert. Im zweiten Halbjahr werden die Mitarbeiter die riesige Aushubhalle sowie die Vorbereitungshalle errichten. Auch im neuen Jahr wird es auf der Baustelle im jurassischen Bonfol mit Sicherheit viel zu sehen geben.


Weitere Artikel des Newsletters
» Willkommen
» Eine Baustelle von besonderer Dimension
» Erfolgreiche Zusammenarbeit ist entscheidend
» Das Sanierungsprojekt kommt gut voran
» Meilensteine von der Planung bis zur Sanierung
» Der Schutz von Mensch und Umwelt hat Priorität
» Langer Weg zur nachhaltigen Sanierung
» Mit dabei
» Einblick vor Ort

01-2009

Eine Baustelle von besonderer Dimension

Wer an einem schönen Wintertag auf einem Spaziergang an der Sondermülldeponie Bonfol vorbeikommt, dem entgeht nicht, dass in den letzten Monaten vor Ort eine Baustelle grossen Ausmasses entstanden ist. Zurzeit sind umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Gang, die zur Sanierung der Deponie notwendig sind.

Bis anhin haben die Bauarbeiter mit ihren Baumaschinen bereits 100'000 m³ Erde bewegt. Die Baustelle erstreckt sich auf einer Fläche von vier Fussballfeldern, was 20'000 Quadratmetern entspricht. Rund 20 Baufachleute sowie Umweltbegleiter, Sicherheitsspezialisten und Hydrogeologen arbeiten momentan auf der riesigen Baustelle.

Umfangreiche Infrastruktur notwendig
Rund 114'000 Tonnen Sondermüll werden während der Sanierung aus dem Boden geholt. Eine Deponiesanierung dieser Grössenordnung macht eine umfangreiche Infrastruktur notwendig, die zuerst erstellt werden muss. Der Aushub und die Vorbereitung des Sondermülls setzen aus Sicherheitsgründen den Bau verschiedener Hallen voraus. Zudem braucht es eine Zufahrtsstrasse für Lastwagen und einen Gleisanschluss für den Abtransport des ausgehobenen Sondermülls per Bahn zu den Verbrennungsanlagen und des kontaminierten Bodens zur Bodenbehandlungsanlage. 700 Meter neue Geleiseanlagen werden verlegt, welche die Deponie mit dem bestehenden Geleisenetz der Chemins de Fer du Jura verbindet. Ebenso muss das Gebiet mit Elektrizität und Wasser erschlossen werden.

Gut im Rennen
In einer ersten Etappe der Infrastrukturarbeiten giessen die Bauarbeiter grosse Betonpfeiler entlang der Längsachsen in den Boden, auf die der Stahlaufbau für die Aushubhalle zu liegen kommt. Bereits sind die Pfähle und Kopfriegelbalken für die westliche Achse erstellt. „Mit der Pfahlgründung kamen wir wesentlich schneller voran als geplant“, freut sich Baustellenleiter Alain Lachat. Die Bauarbeiter erstellen als Träger für die Aushubhalle insgesamt 118 Pfähle mit einem Durchmesser von 1,2 Metern und 6 bis 10 Metern Länge. Hierfür waren 118 Bohrungen auf den zwei Achsen beiderseits der Deponie erforderlich. Obwohl die Achsen ausserhalb der Deponiegrenzen verlaufen, nahm das Baustellenteam aus Sicherheitsgründen vor diesen Arbeiten Testbohrungen vor. Die Arbeiten wurden von Sicherheitsspezialisten und einer Geologin überwacht und begleitet.

Brandschutzmauer und Hallenfundament in Vorbereitung
Jetzt arbeitet das Baustellenteam gerade an der Brandschutzmauer zwischen der Aushubhalle, wo die Abfälle ausgehoben werden, und der Vorbereitungshalle, wo diese schliesslich für den Abtransport vorbereitet werden. Zusätzlich sind sie damit beschäftigt, das Gelände dort zu terrassieren, wo dann die grossen Stahlbogen der Halle montiert werden. Das Fundament der östlichen Hallenachse ist ebenfalls in Vorbereitung. „Wir sind mit dem Fortschritt der Arbeiten sehr zufrieden, obwohl wir mit schwierigen Bodenverhältnissen infolge der vielen Niederschläge zu kämpfen hatten“, fasst Lachat zusammen.

Nächste Meilensteine
Wie geht es weiter? Für das erste Quartal 2009 ist die Montage des ersten grossen Bogens der Aushubhalle vorgesehen. Ebenso erstellen die Bauarbeiter den Informationspavillon, wo die bci Betriebs-AG interessierte Besucher in den nächsten Jahren über das Sanierungsprojekt informiert. Im zweiten Halbjahr werden die Mitarbeiter die riesige Aushubhalle sowie die Vorbereitungshalle errichten. Auch im neuen Jahr wird es auf der Baustelle im jurassischen Bonfol mit Sicherheit viel zu sehen geben.




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