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11-2016

Die Wiederaufforstung hat bereits begonnen

Während der Aushub der Abfälle noch in vollem Gang war, konnte das Forstteam des Reviers «Les Chênes» Ende Mai 2016 bereits wieder die ersten Bäume pflanzen. Mit den Arbeiten für die Wiederaufforstung des Geländes wurde auf einer Fläche von rund 8'000 Quadratmetern am äusseren Rand des Sanierungsareals begonnen.

«Für die Sanierung wurden insgesamt rund 15 Hektaren gerodet. Auf dieser Fläche wurden die Hallen und die Infrastrukturbauten erstellt sowie Erdmaterial gelagert», erklärt Alain Lachat. Nach dem Wiederverfüllen des südlichen Teils der Grube wurde eine erste Fläche frei, die nun als Versuchsfeld für die Wiederaufforstung dient. Alain Lachat, Baustellendirektor der bci Betriebs-AG, und Maël Bourquard vom Ingenieurbüro CSD in Pruntrut haben die Arbeiten zusammen mit dem Revierförster Pascal Girardin geplant.

Zunächst wurde das Gelände mit einer Art Pflug umgegraben, um den Boden zu lockern und zu belüften. Denn dieser hatte über Jahre hinweg den Druck von Tausenden Tonnen Material aushalten müssten. Danach wurde eine Schicht von 20 bis 25 cm fruchtbare Walderde auf der Fläche ausgebracht. Ende Mai wurden innerhalb von vier Tagen je 50 junge Lärchen, Douglasien, Speierlinge, Vogelkirschen, Birnbäume, Kastanien, Linden, Nussbäume, Spitz- und Bergahorne gepflanzt. Dazu wurden in Töpfen vorgezogene Pflanzen verwendet, die noch gegen Ende des Frühjahrs gesetzt werden können und besser anwachsen. Mit Netzen wurden die Jungbäume vor Rehschäden geschützt. Um eine starke Ausbreitung von Brombeerranken zu verhindern, wurden zwischen den neu gesetzten Bäumen zusätzlich 800 Fichten gepflanzt. Zudem wurden Bewirtschaftungsstreifen frei gelassen, um eine künftige Pflege mittels Maschinen zu ermöglichen.

«In der Fortwirtschaft arbeiten wir auf langfristige Lösungen hin», erklärt Pascal Girardin. Der Förster ist für das Revier «Les Chênes» zuständig, zu dem die Wälder der Gemeinden Bonfol, Beurnevésin, Lugnez, Damphreux, Coeuve, Vendlincourt und Alle gehören. Mit seinem Vorarbeiter, drei Angestellten und einem Lernenden muss er schon heute den künftigen Entwicklungen Rechnung tragen: «In einigen Jahren werden wir die Fichten nach und nach fällen, um mehr Platz für die anderen Bäume zu schaffen. Im Verlauf der Jahre werden systematisch die schönsten Bäume belassen, damit in 80 bis 100 Jahren pro Hektare rund 60 Bäume von sehr guter Qualität stehen.»

Mit diesem ersten Versuchsfeld zeigen sich alle zufrieden: «Wir wollten den Zustand des Bodens, die Wettereinflüsse und die Pflanzmethode testen. Wir können auch besser abschätzen, wieviel die folgenden Wiederaufforstungsmassnahmen kosten werden», hält Alain Lachat fest.


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» Die Wiederaufforstung hat bereits begonnen
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11-2016

Die Wiederaufforstung hat bereits begonnen

Während der Aushub der Abfälle noch in vollem Gang war, konnte das Forstteam des Reviers «Les Chênes» Ende Mai 2016 bereits wieder die ersten Bäume pflanzen. Mit den Arbeiten für die Wiederaufforstung des Geländes wurde auf einer Fläche von rund 8'000 Quadratmetern am äusseren Rand des Sanierungsareals begonnen.

«Für die Sanierung wurden insgesamt rund 15 Hektaren gerodet. Auf dieser Fläche wurden die Hallen und die Infrastrukturbauten erstellt sowie Erdmaterial gelagert», erklärt Alain Lachat. Nach dem Wiederverfüllen des südlichen Teils der Grube wurde eine erste Fläche frei, die nun als Versuchsfeld für die Wiederaufforstung dient. Alain Lachat, Baustellendirektor der bci Betriebs-AG, und Maël Bourquard vom Ingenieurbüro CSD in Pruntrut haben die Arbeiten zusammen mit dem Revierförster Pascal Girardin geplant.

Zunächst wurde das Gelände mit einer Art Pflug umgegraben, um den Boden zu lockern und zu belüften. Denn dieser hatte über Jahre hinweg den Druck von Tausenden Tonnen Material aushalten müssten. Danach wurde eine Schicht von 20 bis 25 cm fruchtbare Walderde auf der Fläche ausgebracht. Ende Mai wurden innerhalb von vier Tagen je 50 junge Lärchen, Douglasien, Speierlinge, Vogelkirschen, Birnbäume, Kastanien, Linden, Nussbäume, Spitz- und Bergahorne gepflanzt. Dazu wurden in Töpfen vorgezogene Pflanzen verwendet, die noch gegen Ende des Frühjahrs gesetzt werden können und besser anwachsen. Mit Netzen wurden die Jungbäume vor Rehschäden geschützt. Um eine starke Ausbreitung von Brombeerranken zu verhindern, wurden zwischen den neu gesetzten Bäumen zusätzlich 800 Fichten gepflanzt. Zudem wurden Bewirtschaftungsstreifen frei gelassen, um eine künftige Pflege mittels Maschinen zu ermöglichen.

«In der Fortwirtschaft arbeiten wir auf langfristige Lösungen hin», erklärt Pascal Girardin. Der Förster ist für das Revier «Les Chênes» zuständig, zu dem die Wälder der Gemeinden Bonfol, Beurnevésin, Lugnez, Damphreux, Coeuve, Vendlincourt und Alle gehören. Mit seinem Vorarbeiter, drei Angestellten und einem Lernenden muss er schon heute den künftigen Entwicklungen Rechnung tragen: «In einigen Jahren werden wir die Fichten nach und nach fällen, um mehr Platz für die anderen Bäume zu schaffen. Im Verlauf der Jahre werden systematisch die schönsten Bäume belassen, damit in 80 bis 100 Jahren pro Hektare rund 60 Bäume von sehr guter Qualität stehen.»

Mit diesem ersten Versuchsfeld zeigen sich alle zufrieden: «Wir wollten den Zustand des Bodens, die Wettereinflüsse und die Pflanzmethode testen. Wir können auch besser abschätzen, wieviel die folgenden Wiederaufforstungsmassnahmen kosten werden», hält Alain Lachat fest.




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