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11-2016

Sicher in die Zukunft

Nach Aushub der letzten Tonne Sonderabfall reduzieren sich die damit verbundenen Risiken massiv. Die neue Situation erfordert ein angepasstes Sicherheitsdispositiv.

Für die Sicherheit von Mensch und Umwelt hatte die bci Betriebs-AG mit den Einsatzkräften des Kantons spezifische Pläne und Prozeduren definiert, die bei Ereignissen wie einer Explosion oder einem Brand zum Einsatz kommen konnten. «Ein solch grosses Dispositiv ist nach Beendigung des Abfallaushubs nicht mehr nötig», erklärt der ehemalige Sicherheitsbeauftragte Anton Aeby. «Solange es noch Abfälle vor Ort gibt, bleiben die jurassischen und die französischen Einsatzkräfte noch in Bereitschaft. Nach dem letzten Sonderabfalltransport braucht es das nicht mehr.»

Mit dem Wegfall praktisch aller chemischen Risiken, insbesondere einer Explosion oder einem Brand, sieht der Chemiker Aeby seinen Auftrag in Bonfol erfüllt. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Austritts von Schadstoffen nimmt deutlich ab. In Erwartung des Aushubendes hat Aeby Ende April die bci Betriebs-AG verlassen. Michael Fischer, Geschäftsführer versteht den Schritt, bedauert ihn aber: «Anton Aeby war in all den Jahren eine grosse Unterstützung.» Neu wird der Sicherheitsingenieur Vincent Tissot-Dupont vom Ingenieurbüro Prona AG aus Biel die Dekontaminierung und Demontage der Infrastrukturen und die weiteren Aufräumarbeiten der Fachfirmen überwachen. Denn auch bei eher üblichen Baustellenarbeiten bestehen Risiken, die beherrscht werden müssen.


Weitere Artikel des Newsletters
» Editorial zum Ende des Abfallaushubs
» Alle chemischen Abfälle sind ausgehoben
» Grosse Befriedigung über die Beendigung des Abfallaushubs
» Brückenbauer zwischen Menschen und Meinungen
» Sicher in die Zukunft
» Interview A. Aeby: «Hier wachsen bald wieder Bäume»
» Arbeiterschutz: «Ich habe noch nie einen so hohen Sicherheitsstandard erlebt.»
» Wettbewerb: Schicken Sie uns Ihr bestes Foto von der Sanierungsbaustelle!
» Messungen, Modelle und eine Sicherheitsmarge
» Der Südteil der Deponie ist teilwiederverfüllt
» Die Wiederaufforstung hat bereits begonnen
» Mit dabei: Maschinenführer bei Marti-Züblin

11-2016

Sicher in die Zukunft

Nach Aushub der letzten Tonne Sonderabfall reduzieren sich die damit verbundenen Risiken massiv. Die neue Situation erfordert ein angepasstes Sicherheitsdispositiv.

Für die Sicherheit von Mensch und Umwelt hatte die bci Betriebs-AG mit den Einsatzkräften des Kantons spezifische Pläne und Prozeduren definiert, die bei Ereignissen wie einer Explosion oder einem Brand zum Einsatz kommen konnten. «Ein solch grosses Dispositiv ist nach Beendigung des Abfallaushubs nicht mehr nötig», erklärt der ehemalige Sicherheitsbeauftragte Anton Aeby. «Solange es noch Abfälle vor Ort gibt, bleiben die jurassischen und die französischen Einsatzkräfte noch in Bereitschaft. Nach dem letzten Sonderabfalltransport braucht es das nicht mehr.»

Mit dem Wegfall praktisch aller chemischen Risiken, insbesondere einer Explosion oder einem Brand, sieht der Chemiker Aeby seinen Auftrag in Bonfol erfüllt. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Austritts von Schadstoffen nimmt deutlich ab. In Erwartung des Aushubendes hat Aeby Ende April die bci Betriebs-AG verlassen. Michael Fischer, Geschäftsführer versteht den Schritt, bedauert ihn aber: «Anton Aeby war in all den Jahren eine grosse Unterstützung.» Neu wird der Sicherheitsingenieur Vincent Tissot-Dupont vom Ingenieurbüro Prona AG aus Biel die Dekontaminierung und Demontage der Infrastrukturen und die weiteren Aufräumarbeiten der Fachfirmen überwachen. Denn auch bei eher üblichen Baustellenarbeiten bestehen Risiken, die beherrscht werden müssen.




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