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04.12.2013 - Das „Nasennetzwerk“ hat seine Arbeit beendet


Anfang Dezember nahmen mehr als 20 Anwohner an der Abschlusssitzung des „Nasennetzwerks“ teil. Die freiwilligen „Nasen“ zeigten sich sehr zufrieden vom Verlauf.


Die bci Betriebs-AG hatte alle Teilnehmer des Nasennetzwerks eingeladen, das Deponieareal in Bonfol nach der Hallenverschiebung zu besichtigen. Anschliessend hat die bci Betriebs-AG über die Verschiebung der Aushubhalle berichtet.

Pierre Cobut vom Spezialunternehmen Odometric zog ein Resümee des „Nasennetzwerks“, das er mit 28 freiwilligen Anwohnern der Gemeinden Bonfol, Beurnevésin und Pfetterhouse aufgebaut hatte. Ziel des Netzwerks war es, allfällige Gerüche im Zusammenhang mit der Öffnung der Aushubhalle zu notieren und Belästigungen zu melden, so dass die bci Betriebs-AG mit verschiedenen Massnahmen hätte gegensteuern können. Cobuts Auswertung der Daten zeigte, dass an fast 5‘000 erfassten Beobachtungen zwischen Anfang Juli und Mitte November 2013 nur 11 Mal der Deponiegeruch und 11 Mal das Geruchsneutralisierungsprodukt wahrgenommen wurden, und zwar ausschliesslich in zwei Sektoren in Bonfol. Eine echte Belästigung, die von der Deponie ausging, wurde nicht gemeldet.

Die Teilnehmer des Nasennetzwerks zeigten sich von der Idee des Nasennetzwerks, der Umsetzung und vom Kontakt und dem Austausch mit Odometric und der bci Betriebs-AG sehr zufrieden. Erneut wurde von einer „positiven Frustruation“ gesprochen, dass es nicht mehr zu „riechen“ gegeben hatte.

Beim anschliessenden Apéro bestand Möglichkeit zum Austausch. Die bci Betriebs-AG hat den ehrenamtlichen „Nasen“ zum Dank je zwei Trinkbecher geschenkt, die die letzte Töpferin von Bonfol von Hand gefertigt hat, mit einem Schriftzug vom Nasennetzwerk.

Anfang 2014 wird ein Bericht die Resultate des Nasennetzwerks sowie der Luftqualitätsmessungen zusammenfassen und auf der Homepage publiziert.

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