Medienmitteilungen

14.07.2010 - Nach der lokalen Explosion: Wissenschaftliche Untersuchung schreitet vorwärts – Behörden genehmigen Abtransport von bereits vorbereitetem Material



Eine gemeinsame Medienmitteilung der bci Betriebs-AG und der Republik und des Kantons Jura

Bonfol / Basel, 14.07.2010 – Aktualisierung der Informationen aus den Medienmitteilungen vom 7.7.2010, 18 Uhr und vom 9.7., 17 Uhr.

Die Kantonsbehörden und ein Experte der SUVA haben heute die Sanierungspartner getroffen, um die Situation nach der lokalen Explosion in der Aushubhalle vom Mittwoch, 7. Juli, zu besprechen. Die Sanierungsarbeiten, die nach diesem Ereignis ausgesetzt wurden, bleiben unterbrochen. Die Wiederaufnahme der Aushubarbeiten bedarf die vorherige Genehmigung der kantonalen Behörden.

Um die Ursache der lokalen Explosion zu bestimmen, hat das Forensische Institut der Stadt- und Kantonspolizei Zürich Proben genommen. Erste Proben waren bereits am Donnerstag, 8. Juli, genommen worden, gestern, am 13. Juli konnten Proben von dem Bagger genommen werden, der von der Explosion in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dafür musste dieser erst geborgen werden. Die Analysen der Proben laufen aktuell, eine letzte Probenahme ist direkt am Ort der Explosion in der Aushubhalle geplant.

Die bci Betriebs-AG und ihre Sanierungspartner kontrollieren aktuell den Zustand der Anlagen und Ausrüstung in der Aushubhalle und planen die notwendigen Reparaturen. Auf der Basis der Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung werden die Konzepte für Arbeit und Sicherheit erneut überprüft. Falls nötig, werden den Behörden Vorschläge für Anpassungen unterbreitet.

Bei der heutigen Sitzung wurde bestätigt, dass der Aushub und der Umgang mit Abfällen und kontaminiertem Bodenmaterial in der Aushubhalle ausgesetzt ist. Die zuständigen Behörden haben ihre Zustimmung zum Abtransport von Abfallmaterial erteilt, das bereits vor der Explosion analysiert und stabilisiert worden war und zurzeit auf dem Areal gelagert ist. Ab morgen, Donnerstag, werden daher Eisenbahntransporte zu den Sonderabfallverbrennungsanlagen in Deutschland und Belgien stattfinden. Es werden nur die Abfälle abtransportiert, die bereits vor der lokalen Explosion in Container verladen oder in der Vorbereitungshalle stabilisiert wurden. Das bedeutet rund fünf bis sechs Waggonzüge. Zudem haben die Behörden erlaubt, die Transporte von bereits abgetragenem, belasteten Bodenmaterial wiederaufzunehmen. Dieses wird zur Entsorgung in Zementwerke transportiert.

Informationsstand: 14.07.2010, 17.30 Uhr

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Für weitere Informationen:
bci Betriebs-AG • Bernhard Scharvogel • Leiter Kommunikation
T + 41 61 685 15 06 • F + 41 61 636 60 95 • info@bci-info.ch


Die bci Betriebs-AG ist für die Planung und Umsetzung der definitiven Sanierung der Sondermülldeponie Bonfol verantwortlich. Die bci Betriebs-AG handelt im Auftrag der Unternehmen der Basler Chemischen Industrie (BCI).

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